Category

Allgemein

Category

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

…heißt es. Nun ich hoffe mal, dass dies auch auf Neuanfänge zutrifft. Neben vielen neuen Herausforderungen, denen ich mich in den nächsten Tagen und Wochen stellen werde – allen Befürchtungen zum Trotz – ist dies (nur) einer davon.

Ohne die wunderbare Mara, wäre das hier allerdings gar nicht möglich gewesen, also erst einmal: Dankeschön liebe Mara für Deine tatkräftige Unterstützung!

Heute lasse ich also quasi die „BücherGöre 2.0“ online gehen. Nicht ohne ein wenig Flattern im Bauch, denn mir ist durchaus bewusst, dass es noch die ein oder andere Baustelle gibt. Doch wann, wenn nicht heute? Außerdem, sind wir doch mal ehrlich, ein Blog ist doch ohnehin nie fertig, sondern eher immer ein „work-in-progress“, oder? Stillstand wollen wir schließlich alle nicht. Ein paar Ideen, hab ich auch schon im Gepäck und bin gespannt, was sich davon umsetzen lässt.

Mit dem Umzug möchte ich ein neues Kapitel aufschlagen und gemeinsam mit Euch ein neues Abenteuer beginnen. Begleitet Ihr mich dabei?

 

Read-Inn

Von einer Kollegin erst einmal darauf aufmerksam gemacht, blickte ich mit großer Neugierde und recht gespannt meinem ersten Read-Inn in der Buchhandlung Dantes Connection entgegen. Read-Inn, klingt doch schon nach einem perfekten Abend, oder? Am 31. Januar war es endlich soweit und bereits kurz vor acht schlüpfe ich durch die Ladentür um vorsichtig zu fragen, ob man bereits stöbern darf. So schaue ich schon einmal langsam durch die Regale und Tische, während die Buchhändlerinnen Snacks sowie Getränke bereit stellen und sogar ein paar Stühle hervorzaubern. Die Viertelstunde bis zur stillen Lesezeit vergeht rasant schnell und ich kann mich kaum entscheiden, welche Lektüre es denn sein soll. Das Konzept ist denkbar einfach und wird uns auch kurz erläutert. Ab 20 Uhr geht es los und die Gäste können nach Herzenslust durch die Regale stöbern um sich Lektüre auszusuchen. Eine perfekte Gelegenheit um mal beim Lesestoff zu experimentieren. Bei der Auswahl helfen beide auch gerne durch intensive Beratung weiter. Erlaubt ist aber auch, sich von daheim die aktuelle Lektüre mitzubringen und die Lesezeit damit zu verbringen. Bis um 21 Uhr ist dann Ruhe angesagt, denn es wird gelesen. Aber keine Panik, wer nun merkt er hat vielleicht nicht das richtige erwischt oder das Buch kann nicht fesseln, der kann selbstverständlich ein anderes zur Hand nehmen. Im Anschluss sind alle herzlich eingeladen sich über das Gelesene auszutauschen. Um halb zehn etwa soll dann der Abend enden.

Leider oder auch glücklicherweise, je nachdem wie man es betrachten will, ist die Menge der Gäste an diesem Abend recht überschaubar. Die Veranstaltung ist noch recht neu und findet erst zum zweiten Mal statt. Wahrscheinlich muss sie sich daher noch etablieren und womöglich auch etwas mehr herumsprechen (Kommt alle!). Für den Fall, dass ich nicht fündig würde, habe ich mir „Das Nest“ von Cynthia D’Aprix Sweeney in die Tasche gesteckt und tatsächlich entscheide ich mich letztendlich auch dafür. Viel zu schnell klingelt dann auch der Kurzzeitwecker und reißt mich nach ungefähr 60 Seiten wieder aus der Geschichte. Aber auch die anderen Teilnehmerinnen haben interessante Bücher ausgewählt, mit dabei unter anderem „Mansfield Park“ von Jane Austen und „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara (für das ich mich beinahe auch entschieden hätte). Beide Bücher finden an diesem Abend ein neues Zuhause. Zwar habe ich den Abend mit meinem eigenen Buch verbracht, dennoch gehe auch ich selbstverständlich nicht mit leeren Händen nach Hause, denn am Ende hole ich mir noch einen Tip für ein Jugendbuch, das mir bislang weder off- noch online sonderlich häufig begegnet ist. Welches das ist? Das erfahrt Ihr sicher ganz bald hier.

Das nächste Read-Inn findet übrigens voraussichtlich am letzten Dienstag im März statt, man muss sich allerdings vorher anmelden. Aber auch sonst hat die Buchhandlung Dante Connection so einige interessante Veranstaltungen im Programm und sei den Berlinern unter Euch empfohlen.

Wart Ihr schon einmal auf einem Read-Inn? Oder haben Eure Lieblingsbuchhandlungen auch abseits von Lesungen Veranstaltungen, die Ihr empfehlen würdet? Ich bin gespannt!

Ein Abend „Im Reich der Pubertiere“ – Lesung von Jan Weiler

Während ich gedanklich noch dem Arbeitstag hinterher hänge, muss ich auch schon schauen, dass ich meinen Platz in den Wühlmäusen finde. Und schon steht er auf der Bühne: Jan Weiler. Zugegeben, gekommen bin ich ohne große Erwartungen. Schließlich liegt „Kühn hat zu tun“ noch auf meinem SuB und im Gegensatz zu vielen anderen ist mir „Maria ihm schmeckt’s nicht“ nur vom Titel her bekannt. Doch heute geht’s um seine Feldstudien zum Pubertier, denn nur wenige Tage später wird „Im Reich der Pubertiere“ offiziell erscheinen. Nach seiner Tochter ist nun auch sein Sohn endlich in der Pubertät und damit ein neues Forschungsfeld für Herrn Weiler geöffnet.

Spätestens nach den ersten Minuten ist klar, Jan Weiler ist ein Vollprofi. Schließlich schreibt er nicht nur regelmäßig seine Kolumne „Mein Leben als Mensch“, sondern liest diese auch seit längerer Zeit für’s Radio ein. Von Aufregung oder sich erst einmal „freisprechen“ zu müssen auf der Bühne – keine Spur! Die Übergänge zwischen erzählten Anekdoten und dem tatsächlichen Lesen sind so fließend, dass man kaum mitbekommt, wie das eine in das andere übergeht. Der den Erzählungen eigene Witz, mit dem er bereits in „Das Pubertier“ überzeugt hat, tut sein Übriges, den Abend sehr kurzweilig zu gestalten. Die Pause nutzen dann viele Besucher, eine der von ihm schon während des Abends feilgebotenen Signaturen zu ergattern. Geduldig und stets mit einem sympathisch-breiten Lächeln signiert er und schlägt auch Wünsche nach Fotos oder gemeinsamen Selfies nicht ab.

Am Ende des Abends weiß man, dass es sich mehr als gelohnt hat, das Sofa heute mal sich selbst zu überlassen und Jan Weiler ins Reich der Pubertiere zu folgen – Lachmuskelkater inklusive.

Und wer jetzt Appetit bekommen hat, dem sei „Im Reich der Pubertiere“ empfohlen.

#buchpassion – Mein Bekenntnis zum Buch

An diesem Wochenende fand nun die Aktion #buchpassion zum ersten Mal statt. Ins Leben gerufen wurde das Ganze von Janine von kapri-ziös.de, die im Rahmen der Aktion Blogger, Verlage, Autoren, Leser motivieren konnte, zu deren Erfolg beizutragen – vor allem aber auch diese mit Nichtlesern zusammenzubringen. Wie weit das geglückt ist, wird sie vermutlich noch wissen lassen.

Und wer weiß, vielleicht wird es ja auch noch ein Storify zum Lesemarathon geben, der seit Samstag um 10 bis heute um 18 Uhr dafür gesorgt hat, dass man den Haushalt vielleicht mal etwas mehr prokrastiniert hat und das mit der allerbesten Ausrede der Welt: Ich muss dringend lesen.

Aber was heißt das eigentlich „Mein Bekenntnis zum Buch“? Wie bin ich überhaupt zu einer Leserin geworden? Was fasziniert mich an Büchern und warum gebe ich so gern einem guten Buch den Vorzug vor vielen anderen Aktivitäten?

So richtig sind mir die Anfänge gar nicht klar, denn gefühlt lese ich einfach schon immer. Bücher haben einfach eine ganz, ganz besondere Faszination, die mich schon sehr früh erwischt hat, denn während die Erwachsenen vorlasen und blätterten, war ja klar, dass dieses Papier mit dem sie spielten einen ganz besonderen Zauber enthielten. Wo sonst kamen denn all diese Geschichten her, denen ich lauschen durfte? Also setzte ich so ziemlich alles daran selbst lesen zu können und zielstrebig war das dann mit 5 endlich der Fall. Nach kurzen Geschichten in Schreibschrift („Warum Fiffi Fiffi heißt“, dtv) konnte ich dann, gerade in der 2. Klasse angekommen endlich mit meinem geliebten Urmel mein erstes Abenteuer bestehen und gemeinsam ging es dann in den Vulkan.

img_6702

Von da an war alles möglich. Ich konnte mit Pipi ins Taka-Tuka-Land, mit dem kleinen Vampir durch die Nacht streifen oder war Gast bei Hanni und Nanni im Internat. Manchmal trug ich mit Pitje Puck nicht nur die Briefe aus, ritt mit Bille und Zottel durch die Gegend oder löste mit meinen Freunden irgendein Geheimnis um… Aber genauso litt ich mit Gretchen Sackmeier oder erlebte lustige Geschichten mit einem witzigen Erzähler und seiner Schwester Klara. Wie sonst hätte ich so leicht so viel erleben können? Nur ein kurzer Weg in die Bibliothek und stöbernd durch die Reihen schreiten, immer auf der Suche nach einem Abenteuer für den Tag und schon konnte es losgehen. Statt Geschwistern hatte ich somit viele Buchhelden, die mich auf meiner Reise durch die Kindheit stets treu begleiteten.

Die Helden haben sich mit der Zeit wohl durchaus geändert, aber mein Verhältnis zum Lesen und zu Büchern hat sich kaum verändert. Ich liebe es einfach, mich aus dem Alltag ausklinken zu können und abzutauchen. Gemeinsam mit den Protagonisten in ihren Geschichten herumzutollen und so manches Mal auch mit ihnen Dinge zu erleben, die ich mich so vielleicht nicht unbedingt trauen würde…

Ganz ehrlich? Ich mag darauf einfach nicht verzichten und ich kann mich eigentlich an keinen Tag erinnern, an dem ich nicht wenigstens für ein paar Seiten lang zwischen die Buchdeckel gesprungen wäre. Geschweige denn wüsste ich, wann ich zuletzt das Haus ohne ein Buch in meiner Tasche verlassen hätte?

In diesem Sinne lest Bücher: „A reader lives a thousand lives before he dies. The man who never reads lives only one.“ – George R. R. Martin, A Dance With Dragons

#3 Challenges 2016 – Halbzeit

Der Juni nähert sich mit riesigen Schritten seinem Ende und das bedeutet, es ist auch bei den Challenges Halbzeit. (Oh Gott, ist Euch eigentlich klar, dass in weniger als einem halben Jahr schon wieder Weihnachten ist? Dass mir keiner sagt, er wäre ja nicht gewarnt worden und das Fest käme so plötzlich, ne?) In jedem Fall ist das ein guter Zeitpunkt um eine ehrliche Bilanz zu ziehen und ich gebe zu, bei der einen oder anderen Challenge habe ich wohl so ziemlich versagt. Hierbei war die Ruhephase sicherlich nicht ganz unschuldig.

Header_Jahr_des_Taschenbuchs

Auch wenn kein Monat vergangen ist, ohne dass ich dem Buchhändler meines Vertrauens einen Besuch abgestattet hätte und somit sicher auch immer (mindestens) ein Taschenbuch gekauft habe, hat sich das hier auf dem Blog und auch in den Social Media Kanälen leider nicht gespiegelt. Irgendwie neige ich dazu meine aktuelle Lektüre dort eher zu zeigen, als reine Neuzugänge. Vielleicht ändere ich das, aber auch wenn ich es noch so schade finde, an dieser Stelle muss ich ehrlich sein und eingestehen, dass ich mich derzeit nicht wirklich zu einem Neu- bzw. Wiedereinstieg ins „Jahr des Taschenbuchs“ motivieren kann. Taschenbücher kaufe und lese ich selbstverständlich trotzdem auch weiterhin!

Alle Regeln zu der Aktion könnt Ihr hier noch mal nachlesen.

 

© Papiergeflüster
© Papiergeflüster

Bei der #GoldenBacklist Challenge bin ich allerdings tatsächlich noch dran und wer weiß, vielleicht wird es sogar etwas ganz anderes, als ich mir ursprünglich mal aus meinem Regal dafür rausgesucht habe? Ein ganz heißer Anwärter wurde mir zugespielt und ich freue mich diebisch darauf, den zu lesen und anschließend hier vorzustellen.

Was die Golden Backlist Challenge ist? Hier findet Ihr alles darüber.

 

Vector designed by Freepik
Vector designed by Freepik

Tatsächlich bin ich bei der SuBAbbauChallenge noch fleißig dabei. Anfangs dachte ich, dass das die Challenge sein wird, die mir am meisten zu schaffen machen wird. Jetzt ist das Gegenteil der Fall. Mein Abbauziel hab ich mindestens genauso oft erreicht, wie nicht erreicht – aber was soll’s? Für mcih steht hier der Spaß im Vordergrund! Natürlich schaffe ich es bei weitem nicht alle der kreativen Monatsaufgaben zu erfüllen, die sich die zwei Organisatorinnen Anja und Dani einfallen lassen, aber immerhin hab ich jeden Monat von Neuem Spaß daran. Besonders effektiv war der Monat April, in dem ausschließlich Bücher mit maximal 300 Seiten gelesen werden sollten! Außerdem hatte ich hinterher wieder richtig große Lust auf dicke Bücher! Diesen Monat jedoch, war die Aufgabe eigentlich ganz simpel – und trotzdem bin ich kollosal daran gescheitert. Dabei sollte man lediglich eine Leseliste erstellen und abarbeiten. Bei drei Büchern auf der Liste war die Voraussetzung zwar bestens, aber eins hab ich abgebrochen und zack, hab ich doch Querbeet aus dem Regal gezogen, wonach mir gerade war. Aber schon im Juli wartet eine neue, interessante Aufgabe, der man sich widmen kann…

Die Regeln und die Monatsaufgaben findet Ihr noch einmal hier.

So, ich freue mich auf die zweite Jahreshälfte und vielleicht kann ich mir ja auch schon bald die Frage beantworten, wie ich mit Neuzugängen in Zukunft umgehen möchte und ob ich ihnen einen Platz hier einräumen möchte. Deswegen interessiert mich brennend, wie handhabt Ihr das und/oder lest Ihr gerne von Neuzugängen?

 

 

#Herzenstage: Der Countdown läuft

Juchu, nächstes Wochenende (das sind nur noch hibbelige 6 Tage!) ist es endlich so weit: Herzenstage, yay! Wie schon im letzten Jahr haben sich Carlsen, Impress, Piper, Ullstein und Forever by Ullstein zusammengeschlossen und sogar noch zur Verstärkung ein paar weitere Verlage ins Boot geholt um diesmal das Valentinstagswochenende in ein digital-romantisches Happening zu verwandeln! Das genaue Programm findet Ihr am Freitag (12.2.) auf der Website der Herzenstage.

herzenstage-ich-bin-dabei

Schon im letzten Jahr war die Aktion ganz wunderbar (nicht ohne Grund bekam sie den Virenschleuderpreis auf der Frankfurter Buchmesse!) und ich bin sicher, dass sich das großartige Team der Herzenstage auch für das kommende Wochenende wieder zahlreiche fantastische Aktionen auf allen Kanälen ausgedacht hat. Läuten gehört hab ich was von Live-Chats mit AutorInnen, Leseproben, Gewinnspiele, Q&As auf Twitter, Blicke hinter die Kulissen und sicher noch vieles mehr. Um nichts zu verpassen, hilft es sicher den Herzenstagen auf Twitter, Instagram und Facebook zu folgen. 😉

Also, ich werde mir das auf keinen Fall entgehen lassen und ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam verdammt zauberhafte Herzenstage verbringen! Damit das mit der Interaktion auch gelingt, immer schön daran denken, den Hashtag #Herzenstage zu nutzen. Und ich gebe zu, ein bisschen keimt in mir ja auch ein Funken Hoffnung, dass es auch eine lange Lesenacht geben wird.

Irgendwie muss ich ja hier auch wieder Herrin der Bücherlage werden. *hust* Im Rahmen der Herzenstage habe ich mich nämlich über meine aller, aller erste Überraschungspost freuen dürfen. *OMG*

12695269_10154590515732796_696526376_o

Während ich mich für das liebe- und übervolle Paket gern bei allen beteiligten Verlagen: Carlsen, Impress, Piper, Ullstein, Forever by Ullstein, EDEL:eBooks und Lyx Egmont bedanken möchte, an dieser Stelle auch eine Entschuldigung an die Nachbarn unter mir. Nein, das war kein Erdbeben am Mittwoch, sondern nur ein paar nicht ganz so zaghafte Freudensprünge. Kein Grund zur Beunruhigung!

#2 Challenges 2016

So, am Ende des Monats ist es dann mal an der Zeit einen kleinen Blick in die Challenges-Statistik zu werfen

Vector designed by Freepik
Vector designed by Freepik

Ob ich es geschafft hab? Ein wenig Geduld, wenn ich bitten darf. Angemeldet habe ich ein Abbauziel von 2 Büchern, was wiederum bedeutet mit dem Kauf des Taschenbuches muss ich mindestens 3 Bücher pro Monat lesen. Nach etwa den ersten 3 Wochen im Januar hatte ich mein Ziel locker erreicht. Wenn, ja wenn da nicht überraschend noch eine hübsch-glitzernde Weihnachtsüberraschung der lieben Katha eingetrudelt wäre. (Daaankeschööön!) So packte ich mit Spannung und riesiger Freude aus und prompt war das Abbauziel wieder bei null angelangt. Glücklicherweise konnte ich aber noch 2 Bücher beenden, so dass ich immerhin das Ziel noch – wenn auch knapp – erreicht hab.

Also Abbauziel erreicht, aber was ist mit der Zusatzaufgabe? Ok, hier mein Geständnis: Nein, die hab ich nicht geschafft. Aufgabe war es nicht mehr Bücher zu erhalten, das habe ich um exakt 1 Buch verfehlt.

Auf die Februar-Aufgabe habe ich bereits einen Blick geworfen und bin fast aus den Schuhen gekippt: Buchkauffrei. Na das kann ja was werden…

Die Regeln und die Monatsaufgaben findet Ihr noch einmal hier.

 

© Papiergeflüster
© Papiergeflüster

Hier ist es bislang bei vorsichtigen Recherchen im SuB geblieben, aber zumindest ein paar Fünde, kann ich Euch ja hier mal zeigen:IMG_1706

Was die Golden Backlist Challenge ist? Hier findet Ihr alles darüber.

 

Header_Jahr_des_Taschenbuchs

Wenigstens hier gibt es einen Erfolg zu vermelden. Für die Aktion habe ich zugeschlagen und dieses Taschenbuch erworben:

FullSizeRender

Kaufgründe:

Das Buch ist im Februar die Lektüre für den Buchclub „Our Shared Shelf“ von Emma Watson auf Goodreads und bei mir hat da einfach die Neugierde gesiegt.

Kurzbeschreibung:

Patti Smith und Robert Mappelthorpe lernten sich schon sehr jung in New York nicht nur kennen, sondern auch lieben und schworen sich Künstler zu werden.

Ansonsten werde ich mich schlicht überraschen lassen.

Alle Regeln zu der Aktion könnt Ihr hier noch mal nachlesen.

 

 

 

 

 

 

#1 Challenges 2016

Grundsätzlich lese ich gerne frei und ohne „To-be-read“-Listen. Meist ist ja dann doch das ein oder andere geliehene Buch dabei, bei dem die Abgabefrist unweigerlich näher rückt. Dennoch hatte ich mir für dieses Jahr vorgenommen, auch mal an einer Challenge teilzunehmen. Nun ja – schlussendlich sind es jetzt 3 oder vielmehr 2 und eine Aktion geworden:

 

Vector designed by Freepik
Vector designed by Freepik

SuB Abbau Extrem Challenge

Ursprünglich von Crini und Tascha ins Leben gerufen, wird diese nun von Anja und Bröselchen fortgeführt. Da mein SuB schon eine ziemliche Höhe angenommen hat, dachte ich, es kann nicht schaden, hier mal ein wenig mitzumischen.

Gerechnet wird: Gelesene Bücher – Erhaltene Bücher

Neben dem Erreichen des selbst gesetzten Abbauziels mit dem man sich angemeldet hat (bei mir magere zwei Bücher pro Monat), gibt es zusätzlich mal mehr, mal weniger kniffelige Monatsaufgaben. Damit kann man sich 2016 doch schon mal ganz gut vertreiben. Wer es ganz genau wissen will, findet die Regeln hier.

Bin super gespannt, wie oft ich das Ziel wohl erreichen werde und ob es mir überhaupt mal gelingen wird, eine der Monatsaufgaben zu erfüllen.

 

© Papiergeflüster
© Papiergeflüster

#GoldenBacklist Challenge 2016

Auf Twitter stolperte ich über die #GoldenBacklist Challenge 2016. Inspiriert von Diana Menschig fand die Challenge Ihr Zuhause bei Papiergeflüster.

Die Aufgabe hier ist denkbar einfach: Ziel ist es, ein Buch zu lesen, dass vor mindestens 5 Jahren erschienen ist und darüber zu schreiben.

Die Beiträge werden in einem Storify gesammelt und die Challenge endet am 24. Dezember 2016.

Erste Recherchen in meinem Regal haben schon mögliche Kandidaten zu Tage gefördert, aber noch keine Entscheidung gebracht.

 

Header_Jahr_des_Taschenbuchs

Aktion Jahr des Taschenbuches 2016

Wie es der Name ja bereits sagt, soll das keine Challenge sein, sondern eine Aktion. Mit dieser wollen Ramona und Petzi ein symbolisches Zeichen für die Liebe zum Taschenbuch setzen und die Aufmerksamkeit für Taschenbücher erhöhen.

Pro Monat soll ein Taschenbuch erworben und darüber geschrieben werden. Auf Twitter lässt sich das ganze mit #jdtb16 verfolgen.

Die Aktion läuft das gesamte Jahr 2016 und ob man sich jeweils für eine Neuerscheinung, ein älteres Buch oder gar für ein Englisches Paperback entscheidet ist dabei allerdings egal. Auch hier wird es zwischendurch immer mal wieder Zusatzaufgaben geben. Hervorzuheben ist noch, dass es keine Rezensionspflicht gibt, aber die genauen Regeln findet Ihr hier.

 

 

 

 

#5 Kehrwoche – Lange Nacht der aufgeschobenen Bücher

Traditionell endet die Kehrwoche mit einer Lesenacht und dieses Mal dreht sich alles um die aufgeschobenen Bücher. Zumindest bei mir werden es die beiden abgebrochenen wohl nicht auf mein Programm für diesen Abend schaffen. Es fand sich unter Euch einfach kein Fürsprecher für „Bittersweet“ und „Love Letters to the Dead“. Stattdessen habe ich mich für diese kleine Auswahl meiner aufgeschobenen Bücher entschieden:

IMG_1293

 

Tatsächlich bin ich recht gespannt, ob und wie es mir gelingt „Häppchen“ zu lesen um mich für eins von ihnen zu entscheiden.

In diesem Beitrag möchte ich auch die Fragen von Herzpotenzial zur Langen Nacht der aufgeschobenen Bücher (#LndaB) festhalten und werde sie dann im Laufe des Abends immer wieder updaten.

19.00 Uhr: Mit welchem Buch startet ihr in den Abend und warum?

Starten werde ich mit „Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen“ von Susan Juby. Von den drei ausgwählten Büchern wartet es, glaube ich, am längsten auf seine zweite Chance und die soll es heute ganz sicher bekommen.

20.00 Uhr: Wie steht es um das aktuelle Buch? Kann es euch fesseln oder greift ihr nun zu einem neuen? (2

Tatsächlich habe ich mich zu Beginn stark von den Beiträgen der anderen Teilnehmer der #LNdaB auf Twitter ablenken lassen, aber meine Neugier auf die Ereignisse um die drei Freunde hat letztlich dann doch gesiegt. Momentan möchte ich also lieber dabei bleiben, vorausgesetzt ich komme noch ein wenig besser in die Geschichte hinein. Die Chancen stehen also gut, dass es sich heute gegen die Konkurrenz behaupten kann.

21.00 Uhr: Blicken wir doch noch mal auf das letzte Jahr zurück: welches war das letzte Buch, dass ihr abbrechen musstet? Oder passiert euch so etwas einfach nicht?

Zuletzte habe ich „Bittersweet“ abgebrochen, weil es mir einfach nicht gelang einen Zugang zu der Geschichte bzw. der Protagonistin zu finden und nach fast 60 Seiten auch nicht abzusehen war, wohin das ganze führen wird. Grundsätzlich breche ich heute leichter ab, als früher. Wenn mich das Buch einfach nicht für sich gewinnen kann, dann lege ich es weg. Oft bekommt es aber zumindest eine zweite Chance.

22.00 Uhr: Es wird langsam spät. Bei uns setzt jetzt das traditionelle Müdigkeitstief ein. Deshalb unsere Aufgabe: Zeigt uns eure Verpflegung! Wir möchten ein Foto von euren Wachmachern in der Lesenacht sehen. Ob Schokolade, Wein, Kaffee, Tee oder Chips – wir sind gespannt auf eure Bilder! 

Ehrlich gesagt hab ich meine Verpflegung, vor allem meine Süßigkeiten schon verputzt. Aber hey, immerhin habe ich die Zuckerstangen noch mit auf dem Foto vom Lesestoff gezeigt. Gerade ringe ich mit mir, ob ich tatsächlich noch einmal Tee aufsetze oder das Risiko eingehe und den Leseplatz gegen das Bett eintausche um dort weiter zu schmökern.

23.00 Uhr: Jetzt mal Hand aufs Herz: Wenn ihr euch eure aufgeschobenen Bücher so anseht, erkennt ihr da Gemeinsamkeiten?

So richtig kann man das nicht sagen, denke ich. Schon allein, dass ich die aufgeschobenen Fantasybücher gar nicht erst mit in die Auswahl für die heutige Lesenacht genommen habe, zeigt wie sehr allein die Entscheidung für oder gegen ein Genre und damit auch ein Buch von der Stimmung beeinflusst wird.

Vielen Dank möchte ich an dieser Stelle noch den Mädels von Herzpotenzial sagen – sowohl für die Organisation der Langen Nacht der aufgeschobenen Bücher als auch für die wirklich tolle Kehrwoche!

#4 Kehrwoche – Leuchtende Lesehighlights 2015

Heute sind die buchigen Highlights des vergangenen Jahres dran. Und auch wenn ich wirklich nur wenige Bücher abgebrochen habe, muss ich sagen, dass die wirklichen Zuckerstücke auch nicht üppig gesät waren. Dennoch gab es sie.

IMG_7529Den Anfang machte „Die Falle“ von der entzückenden Melanie Raabe, die ja mit ihrem Debüt einen geradezu kometenhaften Aufstieg hingelegt hat. Zugegeben, ich greife nicht oft zu Krimis oder Thrillern und wenn dann schaue ich, dass ich sie besonders gut eintakte. Seitdem ich Melanie in Frankfurt getroffen hatte, wartete ich aber bereits auf das was da kommen sollte. In Leipzig dann versicherte sie mir, dass ich mir um die Eintaktung keine Sorgen machen müsse und so besorgte ich mir kurzer Hand das Buch beim Buchhändler meines Vertrauens. Dennoch fristete es einige Zeit ein Regaldasein und es brauchte eine Lesung in der Bristol Bar des Berliner Kempinskis, bis ich beherzt das Buch aus dem Regal zog. Diese Entscheidung war aus zweierlei Gründen genau so (und nicht anders) richtig. Zum einen hatte ich durch die Lesung einen Eindruck wie sich das ganze von der Autorin persönlich gesprochen anhören würde – was irgendwie total interessant war und zum anderen hatte ich mir in scheinbar weiser Voraussicht das Zeitfenster so gut gewählt, dass ich dem Verlangen nachgeben und das Buch quasi ohne es aus der Hand zu legen verschlingen konnte.

 

IMG_7776Ein anderes Buch, dass mir traumhaft glückliche Lesemomente beschert hat war „Ewig und eins“ von Adriana Popescu. Leider ronn es mir fast schon durch die Finger, so schnell fegte ich durch die Seiten – was durchaus an dem tollen lockeren Schreibstil lag. Bis heute bin ich allerdings noch immer unentschlossen ob ich mich nun #TeamJasper oder #TeamBen anschließen würde. Für mich war mein Frühjahr und dieses Buch schon eine ziemlich perfekte Kombination. Ohne viel Federlesen konnte ich in die Geschichte von Ella, Jasper und Ben eintauchen, mich voll und ganz auf die Figuren und ihr Abenteuer einlassen und das einzig wirklich traurige war, dass mir die Zeit mit den dreien einfach viel zu kurz erschien. Grundsätzlich aber hat mir „Ewig und eins“ einfach Lust auf mehr von Adrianas Büchern gemacht und in meinem SuB schlummert da sogar schon was – Vorfreude für 2016.

Was waren denn Eure Highlights aus 2015? Was hat Euch den Alltag komplett vergessen lassen, während Ihr die Nase zwischen den Buchseiten hattet? Gab es ein Herzensbuch, dass Ihr mir gern besonderes empfehlen wollt?